Hochschulen
PH Zug verzeichnet erneut hohe Anmeldezahlen
Die Stadt Zug vereint hohe Arbeitsplatzdichte mit urbaner Lebensqualität. Foto: AdobeStock
Rekordwerte bei der Arbeitsplatzdichte, ökologische Pionierarbeit und der Druck des Erfolgs – eine Analyse der aktuellen Entwicklungen im Kanton Zug im Spiegel der nationalen Städte-Statistik, welche kürzlich vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht wurden.
Die Schweiz hat sich endgültig als Land der Städterinnen und Städter etabliert: Fast vier Millionen Beschäftigte gehen heute in den urbanen Zentren ihrer Arbeit nach. Dass die Städte die eigentlichen Motoren der Nation sind, belegt die Tatsache, dass dort rund 84 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung erbracht werden. Inmitten dieser Dynamik positioniert sich der Kanton Zug als eines der zentralen Kraftzentren, in dem wirtschaftliche Intensität und moderne Lebensformen auf engstem Raum aufeinandertreffen.
Die Stadt Zug setzt national Massstäbe und führt die Liste der Schweizer Städte mit der höchsten Arbeitsstättendichte an. Während in Schweizer Städten im Durchschnitt 0,84 Beschäftigte auf einen Einwohnenden kommen, fungiert Zug als Magnet für Unternehmen und Fachkräfte. Diese enorme Konzentration unterstreicht die Rolle der Stadt als Nährboden für Innovation und Austausch. Doch der Erfolg stösst an demografische Grenzen: Seit dem Jahr 2021 hat sich die Altersstruktur am Arbeitsmarkt umgekehrt. Erstmals scheiden mehr Personen durch Pensionierung aus dem Erwerbsleben aus, als junge Fachkräfte nachrücken. Für den starken Standort Zug wird es daher in Zukunft entscheidend sein, nicht nur als steuerlich attraktive Adresse, sondern vor allem als Ort des Austauschs zwischen Innovation, Lehre und Lebensqualität wahrgenommen zu werden, um im globalen Wettbewerb um Talente zu bestehen.
Ein Blick in die Details der Statistik offenbart den Kanton Zug zudem als Vorreiter der Energiewende. Die Gemeinde Risch hält mit einer Quote von 38 Prozent den nationalen Spitzenwert bei Wohnungen, die mit modernen Wärmepumpen beheizt werden. Dies ist ein bedeutendes Signal für den Klimaschutz, da die urbane Schweiz im Durchschnitt noch immer stark von fossilen Energieträgern abhängig ist: National werden 36 Prozent der städtischen Wohnungen mit Gas und 31 Prozent mit Erdöl beheizt. Das Beispiel Risch zeigt auf, wie durch konsequente Strategien die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen massiv reduziert werden kann. Ein Modell, das auch für andere Schweizer Agglomerationen als Blaupause dienen könnte.
Der Kanton Zug mit seinen Gemeinden wie Baar, Cham, Steinhausen und Risch ist Teil eines eng verflochtenen Netzwerks, das für die moderne Schweiz typisch ist. Mittlerweile leben 74 Prozent der Schweizer Bevölkerung in solchen Agglomerationen. In diesem Gefüge ist die Mobilität die entscheidende Lebensader: Im Durchschnitt legen Städterinnen und Städter täglich einen Arbeitsweg von gut 31 Minuten zurück. Während in grossen Zentren das Auto zusehends an Bedeutung verliert, bleibt die effiziente Vernetzung innerhalb der Stadtregionen, wie Zug entscheidend für das Funktionieren des Alltags.
Der Kanton Zug mit seinen Gemeinden wie Baar, Cham, Steinhausen und Risch ist Teil eines eng verflochtenen Netzwerks, das für die moderne Schweiz typisch ist. Mittlerweile leben 74 Prozent der Schweizer Bevölkerung in solchen Agglomerationen. In diesem Gefüge ist die Mobilität die entscheidende Lebensader: Im Durchschnitt legen Städterinnen und Städter täglich einen Arbeitsweg von gut 31 Minuten zurück. Während in grossen Zentren das Auto zusehends an Bedeutung verliert, bleibt die effiziente Vernetzung innerhalb der Stadtregionen, Die Stadt Zug vereint hohe Arbeitsplatzdichte mit urbaner Lebensqualität. Foto: AdobeStock wie Zug entscheidend für das Funktionieren des Alltags.
Michael Schwegler
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