Nachhaltigkeit
Impulse für nachhaltige Städte und Gemeinden aus der Zentralschweiz
Gebäudeprogramm BFE - Sanierte Liegenschaft von Barbara Stadlin-Gysi an der Chamerstrasse 98, Zug. © Manu Friederich
Die Nachfrage nach Fördergeldern für Wärmedämmungen und erneuerbare Heizsysteme im Kanton Zug bleibt hoch. Rund 500 Projekte konnten im Jahr 2025 mit Beiträgen im Umfang von insgesamt 12 Millionen Franken unterstützt werden. Das Förderprogramm Energie wird im Jahr 2026 unverändert weitergeführt.
Die Zahlen sind eindrücklich. Rund 270 elektrische oder fossile Heizungen wurden durch erneuerbare Systeme ersetzt. Besonders beliebt waren Wärmepumpen oder der Anschluss an ein Wärmenetz.
2025 wurden Dächer und Fassaden mit einer Fläche von rund 64'000 Quadratmeter – entspricht neun Fussballfeldern – energetisch saniert. Bei über der Hälfte der 110 Dachsanierungen wurde gleichzeitig eine vollflächige Photovoltaik-Anlage installiert. Das Förderprogramm Energie des Kantons unterstützte diese Vorhaben mit grosszügigen Förderbeiträgen. Im Jahr 2025 wurden bisher 12 Millionen Franken gesprochen
Das Bundesamt für Energie analysiert die Wirkung der kantonalen Energie-Förderprogramme – und stellt dem Kanton Zug gute Noten aus. Sowohl bei der Einsparung von 2100 Kilowattstunden Energie als auch bei der Reduktion von 650 Kilogramm CO₂ pro Einwohnerin und Einwohner belegt das Zuger Förderprogramm im schweizweiten Vergleich im Jahr 2024 einen Podestplatz. Der Zuger Regierungsrat hat sich in seiner Energie- und Klimastrategieunter anderemzumZiel gesetzt, den Energieverbrauch der Gebäude zu verringern und die CO₂- Emissionen bis 2050 auf Netto-Null zu reduzieren. Das Förderprogramm Energie trägt wesentlich zur Erreichung dieser Ziele bei. Im Jahr 2026 werden weiterhin alle bisherigen Fördermassnahmen angeboten.
RED
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