Stadt Zug
Kauf der Liegenschaft Unterer Frauenstein
Die Diskussion um Tempo 30 geht weiter. Foto: AdobeStock
Die Stadt Zug hat sich dem offenen Brief von über 600 Städten und Gemeinden angeschlossen, der sich gegen die geplanten Einschränkungen des Bundes und verschiedener Kantone bei Tempo-30-Massnahmen richtet. Die Unterzeichnenden fordern, dass der kommunale Handlungsspielraum bei der Verkehrssicherheit, beim Lärmschutz und in der Quartierentwicklung gewahrt bleibt.
Die Stadt Zug verfügt seit Jahrzehnten über Erfahrung mit Tempo-30- und Begegnungszonen, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Erst kürzlich hat der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug das Konzept Tempo 30 & Begegnungszonen verabschiedet, das zeigt, wie Geschwindigkeitsanpassungen in der Stadt Zug ortspezifisch, fachlich fundiert und im Einklang mit der Bevölkerung umgesetzt werden sollen. Ziel sind unter anderem sichere Schulwege, weniger Lärm und eine Verbesserung der Lebensqualität in Wohnquartieren. Die Städtekonferenz stellt sich auf den Standpunkt, dass Tempo 30 auf Hauptachsen eine sinnvolle Massnahme darstellt, um die Strassen für alle Menschen sicherer zu machen, den Verkehrslärm an der Quelle zu bekämpfen und den öffentlichen Raum aufzuwerten. Da sie einem wachsenden Bedürfnis der städtischen Bevölkerung entspricht, fordern die Städte, Tempo 30 rasch, einfach und situativ angepasst einführen zu können, wo es aus Gründen der Sicherheit, des Lärmschutzes oder der Lebensqualität Sinn ergibt.
Am vorletzten Sonntag kam neue Bewegung in die Diskussion: In Zürich wurde die Mobilitätsinitiatve angenommen. Die Initiative verlangt, dass auf Hauptverkehrsachsen nur in Ausnahmefällen und auf kurzen Strecken Tempo 30 erlaubt sein soll. Ausser Zürich und Winterthur stimmten alle anderen
Zürcher Gemeinden für die Initiative.
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